Kinderreporter

Kinderreporterin Emilia fragt nach

Schau Emilia, so funktioniert das Herz
Schau Emilia, so funktioniert das Herz

Emilia: Vor was haben Kinder am meisten Angst, wenn sie ins Krankenhaus müssen?

Buheitel: Eigentlich brauchen die Kinder gar keine Angst zu haben, wenn sie zu uns kommen. Wir wollen ja niemandem weh tun. Die meisten haben aber Angst, dass sie lange im Krankenhaus bleiben müssen. Aber wir schauen natürlich, dass die Kinder bald wieder nach Hause dürfen.

 

 

 

Emilia: Was machen Sie, damit die Kinder keine Angst mehr haben?

Buheitel: Ich quassel einfach ganz viel.

 

Emilia: Was sagen Sie denn?

Buheitel: Ich frage Schulkinder zum Beispiel, in welche Klasse sie gehen. Oder ob sie in einem Sportverein sind. Jedes Kind hat ein Thema, bei dem es gerne anfängt zu erzählen.

 

Emilia: Hatten Sie, als Sie jung waren, auch Angst vor Ärzten?

Buheitel: Du wirst es nicht glauben, aber ich habe sogar heute noch Angst.

 

Emilia: Was machen die Kinder in der Medizinischen Kinderakademie?

Buheitel: Wir versuchen Schulkindern etwas beizubringen. Mir ist es wichtig, dass Kinder daran Spaß haben und wir ihnen erklären können, wie Medizin funktioniert. Beim ersten Mal geht es um das Thema Herz.

 

Emilia:  Müssen die Kinder nur zuhören oder dürfen sie auch mitmachen?

Buheitel: Ich will keinen Vortrag halten. Es soll ja für die Kinder auch interessant sein, deshalb werde ich nicht nur reden. Ich werde am Anfang etwas über den Kreislauf erzählen und über das Herz. Aber wir werden auch ein Schweineherz vom Metzger besorgen und so alles erklären.

 

Emilia: Warum ein Schweineherz?

Buheitel: Es ist dem menschlichen Herz sehr ähnlich.

 

Emilia: Ist das nicht eklig?

Buheitel: Nein. In einer Metzgerei sieht man ja auch Fleisch herumliegen. Ach, und vielleicht kommt auch ein Spieler vom Fußballverein FC Augsburg. Dann wollen wir mal schauen, wie sein Herz arbeitet.

Das Interview ist in der in der Augsburger Allgemeinen vom 12.03.2010 zu lesen. Du kannst Dir den Artikel aber auch unter "Was sagt die Presse?" downloaden.